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Fast jeder Dritte nutzt täglich KI, aber kaum jemand spürt den Mehrwert im Betrieb

Laut der PwC Global Workforce Hopes and Fears Survey 2026 nutzen 28 Prozent der Schweizer Arbeitnehmenden täglich generative KI. Das ist mehr als der globale Schnitt von 22 Prozent. Eine bemerkenswerte Zahl. Aber sie erzählt nur die halbe Geschichte.

Denn gleichzeitig berichten nur 14 Prozent, sich durch KI motivierter oder selbstbewusster zu fühlen. Nur 10 Prozent sehen eine deutliche Verbesserung ihrer Arbeitsqualität. Und gerade einmal 7 Prozent der Schweizer Befragten glauben, dass KI ihrem Arbeitgeber einen Mehrwert bringt. Global sind es doppelt so viele.

Zur Studie: 49’364 Arbeitnehmende in 48 Ländern und 29 Branchen wurden befragt, der Schweizer Teil umfasst 996 Personen, erhoben Mai bis Juni 2026. Es handelt sich um eine Selbstauskunft der Beschäftigten, keine Produktivitätsmessung.

Das ist kein Versagen der Technik. Es ist ein Umsetzungsproblem.

Nutzung ist nicht Nutzen

Es gibt einen Unterschied zwischen «KI offen haben» und «KI in einen konkreten Arbeitsablauf eingebaut haben». Wer ChatGPT für gelegentliche E-Mail-Entwürfe nutzt, ohne den Ablauf dahinter anzupassen, hat keine Effizienzlösung. Er hat ein weiteres Tab offen.

Die Studie macht das sichtbar: Rund 69 Prozent der Schweizer Befragten zählen zur sogenannten «Core Workforce» mit geringem KI-Vorteil, nur 8 Prozent sind «Frontrunners», die KI tatsächlich produktiv einsetzen. Und genau diese Frontrunners profitieren durchaus. Der Nutzen ist also erreichbar. Er kommt nur nicht von allein mit der Lizenz.

PwC nennt als Hauptursache für die Lücke: fehlende Strategie, fehlende relevante Anwendungsfälle, fehlende gezielte Schulung und fehlende Richtlinien. Das deckt sich mit dem, was wir im Alltag sehen. Die Tools sind da, aber niemand hat definiert, wofür genau.

KI im Betrieb sinnvoll nutzen: ein konkreter erster Schritt

Für einen Betrieb heisst das: Statt KI flächendeckend auszurollen, nimm einen einzigen wiederkehrenden Ablauf vor, der dir regelmässig Zeit kostet. Angebotsentwürfe. Protokolle. Standardantworten auf häufige Kundenanfragen. Bau dort KI sauber ein, leite zwei oder drei Personen kurz an und prüfe nach ein paar Wochen ehrlich, ob es wirklich Zeit spart. Erst dann weiter.

Der Betrieb, der KI mal kurz ausprobiert hat und wieder sein liess, hat meistens nie diesen Schritt gemacht. Nicht ein Tool offen haben, sondern einen Ablauf aufbauen.

Ehrlich gesagt

Wir beraten zu KI-Einführungen, trotzdem eine klare Aussage: Mehr Tools oder mehr Lizenzen sind fast nie die Lösung. Manchmal ist die ehrlichste Antwort, zuerst einen einzigen Anwendungsfall richtig zu machen. Und für manche Aufgaben ist KI schlicht nicht der beste Weg. Wenn das so ist, sagen wir das.

Eine einfache Hausregel entlastet das Team

Eine kurze, verständliche Richtlinie, welche Daten in welches Tool dürfen, wer was nutzt und was gegengelesen wird, nimmt im Team Unsicherheit weg und macht die Nutzung erst produktiv. Datenschutzfragen nach nDSG lohnt es sich dabei einmal nüchtern zu prüfen. Als Orientierungshilfe, nicht als Verbotsliste.

KI im Betrieb ist wie eine neue Maschine in der Werkstatt. Wer sie nur in die Ecke stellt und gelegentlich anschaltet, hat Kosten ohne Ertrag. Wer sie in einen Arbeitsschritt einplant und das Team kurz anlernt, merkt den Unterschied.

In zwanzig Minuten klären, wo KI bei dir wirklich etwas bringt

Wenn du herausfinden möchtest, welcher Anwendungsfall in deinem Betrieb sinnvoll ist, klären wir das gerne in einem kurzen Gespräch, ohne Verpflichtung. ki-beo.ch

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ES
Emanuel Schmid
Inhaber von EIL in Spiez — hilft KMU im Berner Oberland, KI datenschutzkonform einzusetzen.